Transportschaden im Gewerbe? Ihre Rechte als Unternehmer.

Ein Transportschaden im gewerblichen Bereich ist mehr als ein Ärgernis. Er kann Lieferketten unterbrechen, Produktionsprozesse stoppen und Kundenbeziehungen belasten. Wenn Maschinen, Rohstoffe oder fertige Produkte beschädigt beim Empfänger ankommen, stellt sich sofort die Frage nach Haftung und Schadensersatz.

Im B2B-Bereich gelten andere Regeln als im Privatkundengeschäft. Das Handelsgesetzbuch (HGB) und bei grenzüberschreitenden Transporten die CMR-Konvention bilden den rechtlichen Rahmen. Doch Speditionen nutzen häufig vertragliche Haftungsbeschränkungen, um ihre Erstattung zu minimieren, oft zu Lasten des Absenders oder Empfängers.

Was wir immer wieder sehen

Im gewerblichen Transportschadensbereich begegnen uns immer wieder dieselben Probleme:

Lassen Sie sich beraten

Gewerbliche Transportschäden sind rechtlich komplex. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten, der sich mit Speditions- und Frachtrecht auskennt. Ein Anwalt kann prüfen, ob die Haftungsbeschränkungen der Spedition wirksam sind, ob die Rügefristen eingehalten wurden und gegen wen genau Ihre Ansprüche bestehen.

Wichtig: Im gewerblichen Bereich gelten kürzere Fristen und strengere Anforderungen an die Mitwirkung des Geschädigten. Handeln Sie schnell und dokumentieren Sie alles schriftlich.

Die schnelle Alternative: Forderung verkaufen

Ein Rechtsstreit mit einer Spedition bindet Ressourcen, die Sie im Tagesgeschäft brauchen. Wenn Sie sofort Geld wollen und das Thema abschließen möchten: Melden Sie Ihren Fall bei uns.

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Kein Prozess, kein Warten, kein Risiko für Sie.

Bei Transportschäden empfehlen wir, einen auf Transportrecht spezialisierten Fachanwalt hinzuzuziehen.

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Häufige Fragen

Welche Haftungsgrenzen gelten bei gewerblichen Transporten?
Nach HGB haftet der Frachtführer bei nationalen Transporten mit maximal 8,33 SZR (Sonderziehungsrechte) pro Kilogramm Rohgewicht des beschädigten Gutes. Bei internationalen Transporten nach CMR liegt die Grenze bei 8,33 SZR pro Kilogramm. Diese Grenzen können vertraglich , sowohl nach oben als auch nach unten. Ein Anwalt kann prüfen, ob die vereinbarten Grenzen wirksam sind.
Was bedeutet die kaufmännische Rügeobliegenheit beim Transportschaden?
Als Unternehmer müssen Sie Transportschäden unverzüglich nach Entdeckung beim Frachtführer anzeigen. Bei äußerlich erkennbaren Schäden muss die Rüge spätestens bei der Ablieferung erfolgen. Bei verdeckten Schäden gilt eine Frist von sieben Tagen. Versäumen Sie diese Rüge, gilt die Ware als in ordnungsgemäßem Zustand abgeliefert.
Kann unser Unternehmen die Forderung gegen die Spedition verkaufen?
Ja. Wir kaufen gewerbliche , auch bei hohen Beträgen und komplexen Transportketten. Melden Sie Ihren Fall und wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Kaufangebot. So können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.
⚠ Wichtiger Hinweis

Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Die VINDICO Claim Management UG (haftungsbeschränkt) bietet keine Rechtsberatung an und ist nicht als Rechtsdienstleister tätig. Jeder Schadensfall ist anders gelagert. Besprechen Sie Ihren konkreten Fall mit einem zugelassenen Rechtsanwalt, bevor Sie rechtliche Schritte einleiten oder Fristen verstreichen lassen.