Spedition bietet zu wenig? Das können Sie jetzt tun.
Die Spedition hat Ihren Transportschaden anerkannt – aber das Angebot ist ein Bruchteil des tatsächlichen Schadens. Statt der geforderten Summe kommt ein Erstattungsangebot, das die Reparaturkosten oder den Warenwert bei weitem nicht abdeckt. Das ist kein Einzelfall – es ist ein Muster, das wir immer wieder sehen.
Nach unserer Erfahrung bieten viele Speditionen zunächst niedrige Beträge an. Oft werden diese Angebote aus Zeitmangel oder Unwissenheit akzeptiert. Doch Sie müssen das nicht hinnehmen. Zwischen dem ersten Angebot und dem tatsächlichen Anspruch liegt oft eine erhebliche Differenz.
Was wir immer wieder sehen
Wenn Speditionen zu wenig Entschädigung anbieten, folgen sie typischen Mustern:
- Haftungsobergrenze als Argumentation: Die Spedition beruft sich auf die gesetzliche Haftungsbegrenzung nach HGB (8,33 SZR pro Kilogramm) und bietet nur diesen Betrag an – auch wenn der tatsächliche Schaden deutlich höher liegt und erweiterter Haftung zuzuordnen wäre.
- Willkürliche Wertminderung: Die Spedition setzt den Warenwert deutlich niedriger an als den Einkaufspreis oder Wiederbeschaffungswert. Abschreibungen und Zeitwertberechnungen werden zugunsten der Spedition ausgelegt.
- Teilanerkennung des Schadens: Nur ein Teil des Schadens wird anerkannt – zum Beispiel die beschädigte Ware, aber nicht die Folgekosten wie Produktionsausfall, Vertragsstrafen oder erneute Lieferkosten.
- Druck zur schnellen Annahme: Das Angebot ist befristet oder wird mit der Drohung verbunden, dass bei Ablehnung gar nichts gezahlt wird. Das soll den Geschädigten unter Druck setzen.
Lassen Sie sich beraten
Wenn die Spedition Ihnen zu wenig anbietet, sollten Sie das Angebot nicht vorschnell akzeptieren. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten, der Ihren tatsächlichen Anspruch berechnen kann. Oft besteht ein Recht auf höhere Entschädigung – insbesondere wenn die Spedition grob fahrlässig gehandelt hat oder qualifiziertes Verschulden vorliegt.
Wichtig: Nehmen Sie ein Angebot nicht unter Zeitdruck an. Prüfen Sie es in Ruhe und holen Sie eine zweite Meinung ein.
Die schnelle Alternative: Forderung verkaufen
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Bei Transportschäden empfehlen wir, einen auf Transportrecht spezialisierten Fachanwalt hinzuzuziehen.