Spedition lehnt Schaden ab? Ihre Optionen im Überblick.
Ihre Ware wurde beim Transport beschädigt – doch die Spedition weist jede Verantwortung von sich. Das Schreiben der Ablehnung klingt endgültig: Haftungsausschluss, Verpackungsmangel, verspätete Meldung. Viele Unternehmen geben an diesem Punkt auf. Das müssen Sie nicht.
Eine Ablehnung durch die Spedition ist kein Urteil. Es ist eine Behauptung – und die lässt sich prüfen. Speditionen lehnen Schadensmeldungen aus verschiedensten Gründen ab, doch nicht jeder dieser Gründe hält einer rechtlichen Prüfung stand. Entscheidend ist, ob die Ablehnung auf einer tragfähigen Grundlage beruht oder ob sie lediglich darauf abzielt, berechtigte Ansprüche abzuwehren.
Was wir immer wieder sehen
Wenn Speditionen Transportschäden ablehnen, begegnen uns folgende Muster:
- Pauschalverweis auf die Verpackung: Die Spedition behauptet, die Ware sei unzureichend verpackt gewesen – ohne dies konkret zu belegen. Selbst bei offensichtlich grober Behandlung wird der Schaden auf den Versender abgewälzt.
- Behauptung verspäteter Meldung: Die Spedition gibt an, der Schaden sei zu spät gemeldet worden. Dabei werden gesetzliche Fristen oft strenger ausgelegt, als es das Gesetz verlangt.
- Intransparente Schadensprüfung: Viele Speditionen prüfen den Schaden intern und teilen das Ergebnis nur als knappe Ablehnung mit – ohne nachvollziehbare Begründung oder Gutachten.
- Verweis auf Subunternehmer: Die Spedition schiebt die Verantwortung auf den Subunternehmer, der den Transport tatsächlich durchgeführt hat – und erklärt sich selbst für nicht zuständig.
Lassen Sie sich beraten
Wenn die Spedition Ihren Schaden abgelehnt hat, sollten Sie die Ablehnung nicht einfach hinnehmen. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten, der Erfahrung im Transportrecht hat. Ein Anwalt kann die Begründung der Ablehnung prüfen und beurteilen, ob die Spedition sich zu Unrecht auf Haftungsausschlüsse beruft.
Wichtig: Auch nach einer Ablehnung laufen Fristen weiter. Handeln Sie zügig, damit Ihre Ansprüche nicht verjähren.
Die schnelle Alternative: Forderung verkaufen
Ein Rechtsstreit mit einer Spedition dauert häufig 6–18+ Monate. Die Spedition hat eine Rechtsabteilung – Sie müssen erst einen Anwalt beauftragen. Wenn Sie sofort Geld wollen und das Thema abschließen möchten: Melden Sie Ihren Fall bei uns.
Wir kaufen Ihre strittige Forderung gegen die Spedition. Das bedeutet: Sie treten Ihren Anspruch an uns ab, und wir zahlen Ihnen dafür einen Kaufpreis – binnen 48 Stunden. Unabhängig davon, ob wir die Forderung am Ende durchsetzen können. Das Risiko liegt ab diesem Moment vollständig bei uns.
Kein Prozess, kein Warten, kein Risiko für Sie.
Jetzt Ihren Fall melden
Erfolgreich gesendet ✓
Vielen Dank! Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen mit einem Kaufangebot oder einer Rückmeldung.
Bei Transportschäden empfehlen wir, einen auf Transportrecht spezialisierten Fachanwalt hinzuzuziehen.