Ware beschädigt angekommen? Wir zahlen sofort.

Sie haben Ware per Spedition verschickt oder bestellt, und sie kam beschädigt an. Kartons eingedrückt, Produkte zerbrochen, Verpackung aufgerissen. Das ist nicht nur ärgerlich - es kostet Sie bares Geld. Und das Schlimmste: Den Schaden erstattet zu bekommen, ist oft schwieriger als man denkt. Speditionen haben eigene Schadensabteilungen, die genau wissen, wie man Erstattungen hinauszögert, kleinrechnet oder komplett ablehnt.

Was passiert normalerweise nach einem Transportschaden

Der typische Ablauf nach einem Transportschaden sieht so aus: Sie entdecken den Schaden bei der Anlieferung oder beim Auspacken. Sie melden den Schaden bei der Spedition - per E-Mail, Telefon oder über ein Online-Portal. Dann warten Sie. Tage werden zu Wochen. Irgendwann kommt eine Rückmeldung: Entweder fehlen Unterlagen, oder die Spedition braucht mehr Zeit, oder sie lehnt den Schaden direkt ab.

Wenn die Spedition den Schaden anerkennt, bietet sie häufig nur einen Bruchteil des tatsächlichen Warenwerts an. Die Begründung: gesetzliche Haftungsgrenzen. Denn Speditionen haften nach deutschem Recht nur begrenzt - in der Regel bis 8,33 Sonderziehungsrechte pro Kilogramm. Bei leichter, aber wertvoller Ware bedeutet das: Sie bekommen weit weniger als den tatsächlichen Schaden erstattet.

Warum es so lange dauert - und warum die Erstattung so niedrig ausfällt

Speditionen bearbeiten Tausende von Schadensmeldungen pro Jahr. Jede einzelne Erstattung drückt auf die Marge. Deshalb haben die Schadensabteilungen ein klares Ziel: So wenig wie möglich auszahlen und so spät wie möglich. Das ist kein böser Wille - es ist einfach die wirtschaftliche Realität eines Unternehmens, das mit knappen Margen arbeitet.

In der Praxis führt das zu folgenden Problemen:

Ihre Optionen nach einem Speditionsschaden

Wenn Ihre Ware beschädigt angekommen ist, haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten:

Option 1: Selbst verhandeln. Sie schreiben E-Mails, telefonieren, reichen Unterlagen nach und hoffen auf eine faire Erstattung. Das kostet Zeit und Nerven, und das Ergebnis ist ungewiss. Viele Versender geben nach einigen Wochen frustriert auf.

Option 2: Anwalt einschalten. Ein spezialisierter Anwalt kann Ihre Ansprüche prüfen und durchsetzen. Das kann sich bei hohen Schadensbeträgen lohnen, ist aber teuer und dauert häufig 6–18+ Monate. Bei mittleren Schäden stehen die Anwaltskosten häufig in keinem guten Verhältnis zum Ergebnis.

Option 3: Forderung verkaufen. Sie verkaufen Ihre strittige Forderung an uns. Wir zahlen sofort, und Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. Das Risiko der Durchsetzung liegt ab diesem Moment bei uns.

So funktioniert der Forderungsverkauf

Der Ablauf ist unkompliziert: Sie melden uns Ihren Fall über das Formular auf unserer Startseite. Wir schauen uns die Unterlagen an und machen Ihnen schnell und unkompliziert ein Kaufangebot. Wenn Sie einverstanden sind, treten Sie die Forderung gegen die Spedition an uns ab, und wir zahlen Ihnen den Kaufpreis. Ab diesem Moment kümmern wir uns um alles Weitere.

Das bedeutet für Sie: Kein Prozess, kein Schriftverkehr, kein Warten. Sie erhalten Ihr Geld und können sich wieder auf Ihr Geschäft konzentrieren. Das Risiko, ob die Forderung am Ende durchgesetzt werden kann, tragen wir. Ihre Geschäftsbeziehung zur Spedition bleibt davon unberührt.

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Bei Transportschäden empfehlen wir, einen auf Transportrecht spezialisierten Fachanwalt hinzuzuziehen.

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Häufige Fragen zu Transportschäden

Bei welchen Speditionen kaufen Sie Forderungen?
Grundsätzlich kaufen wir Forderungen aus Transportschäden bei allen Speditionen und Logistikdienstleistern - von großen Konzernen wie DHL Freight, Dachser oder Rhenus bis hin zu kleineren regionalen Speditionen. Melden Sie uns einfach Ihren Fall.
Muss ich den Schaden schon bei der Spedition gemeldet haben?
Es ist hilfreich, wenn Sie den Schaden bereits bei der Spedition gemeldet haben, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass der Schaden dokumentiert ist - idealerweise mit Fotos und einem Vermerk auf dem Lieferschein.
Ab welchem Schadensbetrag lohnt sich der Forderungsverkauf?
Als Orientierung: Der Forderungsverkauf lohnt sich in der Regel ab einem Warenwert von einigen hundert Euro. Bei sehr kleinen Beträgen ist der Aufwand oft zu hoch. Melden Sie uns trotzdem Ihren Fall - wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Verkauf in Ihrem Fall lohnt.
Was passiert, wenn die Spedition behauptet, die Verpackung war schuld?
Das ist einer der häufigsten Ablehnungsgründe. Wir haben Erfahrung mit genau solchen Fällen und prüfen, ob die Ablehnung berechtigt ist. In vielen Fällen kaufen wir die Forderung auch dann, wenn die Spedition auf die Verpackung verweist.
⚠ Wichtiger Hinweis

Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Die VINDICO Claim Management UG (haftungsbeschränkt) bietet keine Rechtsberatung an und ist nicht als Rechtsdienstleister tätig. Jeder Schadensfall ist anders gelagert. Besprechen Sie Ihren konkreten Fall mit einem zugelassenen Rechtsanwalt, bevor Sie rechtliche Schritte einleiten oder Fristen verstreichen lassen.